Sophie Mashraki


Regie und Produktion in der freien Wiener Theaterszene.

Immersives Theater ist meine Leidenschaft. 

Gründerin von MISFITS. 

Lebenslauf

Schauspiel 18 / 19

Maryam in Der Lehrer

Regie: Arman T. Riahi 

(Film)

Jess/Sophie in Shakespeares Gesamtwerke (nur etwas kürzer!)

Konzept: Carmen Jahrestorfer, Adrian Stowasser, Sophie Mashraki

Herbst 2019 in Wien

(Theater)

Presse


Modeling

1,60 m / 48 kg / Kleidergröße 34-36 

Haare: Schwarz, Kurz 

Images by Manuela Schauer 

My Story

Ich bin 1996 in einer konservativen, religiösen Familie zur Welt gekommen als Älteste von sieben Kindern. In meiner Jugendzeit löste ich mich von meinen fanatischen Glauben. Familie, Kirche, Lebensbestimmung fiel weg als ich mir die ganze Welt neu definieren musste. Doch in diesen dunklen Momenten verspürte ich zum ersten Mal pure Euphorie - in der Badewanne, im Frühlingsgarten. So möchte ich durch meine Kunst auch Menschen helfen zu ihren wahren Ich, zu ihren Wurzeln wieder zu finden. 

 

In Wien arbeitete ich an verschiedenen Theaterhäusern aber ich spürte sehr stark dass mein Platz woanders liegt. So inszenierte ich Sommer 2017 zum ersten Mal den Sommernachtstraum, den wir im WUK spielten. Trotz Unfall, fünf verschiedene Lysander und mehrere Burnouts wurde dieses Stück zu einen Erfolg. 

 

Meine Arbeit ist unkonventionell weil mir am Theater und an die Menschen, mit denen ich arbeite, sehr viel liegt. Ich arbeite spielerisch, frei, intim, chaotisch und jung. Ich verliebe mich in jede Figur, ich koche gemeinsam mit den Ensemble die ärgsten veganen Lunches, ich bin bis zum Morgengrauen auf um ein Stück zu übersetzten. 

Manifesto

Kunst muss immer aktuell bleiben. Das ist mir sehr wichtig. Es nützt nichts mit den Finger auf das Publikum zu zeigen und sich in eine Opferrolle hineinreden. Ich möchte meiner Zeit immer einen Schritt voraus sein. Ich möchte dass das Theater so aktuell ist wie das Fortgehen. Denn da beschwert sich niemand über wie lange was dauert, wie teuer das ist, wie langweilig einen ist. Man geht fort um seinen Umfeld zu entwischen, neue Menschen kennenzulernen und um neue Seiten an sich zu erfahren. 

 

Wenn ich an das Theater denke, dann denke ich an Boal, der mit "The Theater of the Oppressed" die Politik neu erfand. Ich denke an Antonin Artaud, der durch seinen Schmerz wahnsinnig die Welt des Horrors neu definierte. Ich denke an Shakespeare, zu dessen Zeiten das Theatergehen parallel zu unseren heutigen Fernsehschauen war. Ich denke an die griechischen Philosophen, an das Kabukitheater, ans Geschichten erzählen um ein steinalterliches Lagerfeuer herum. 

 

Das Theater inspiriert mich. Wie auch schon Stanislavski meinte, es ist ein uraltes Wesen voller Licht und Dunkelheit. Ich glaube an die Macht der Transformation durch das Theater - persönliche Transformation, gemeinsame Transformation, gesellschaftliche Transformation und politische Transformation.